CCS-Verfahren
Vattenfall setzt weiter auf CO2-Speicherung

Vattenfall will Verfahren zur CO2-Speicherung nicht selbst weiterentwickeln, sondern setzt darauf, dass andere diese zur Serienreife bringen. Für Jänschwalde meldete der Versorger schon jetzt Kaufinteresse an.
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Cottbus/BerlinDer Energieversorger Vattenfall setzt auch nach dem Aus für sein Milliarden-Projekt zur CO2-Speicherung auf diese Technologie. Vattenfall baue darauf, dass andere Unternehmen das CCS-Verfahren weiterentwickeln und zur Serienreife bringen, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Dann könne Vattenfall die CCS-Kraftwerkstechnologie kaufen und in den 2020er Jahren in Jänschwalde nutzen. Dort geht das konventionelle Braunkohle-Großkraftwerk bis 2030 vom Netz.

Mit dem CCS-Verfahren kann Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken und der Industrie vom Rauchgas abgetrennt, verflüssigt und unterirdisch gespeichert werden. Am Montag hatte Vattenfall das Aus für sein CCS-Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde verkündet. Mit der 1,5 Milliarden Euro teuren Anlage wollte das Unternehmen ab 2016 die Technik zur CO2-Speicherung großtechnisch erproben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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