Cemex bietet für Rinker
Milliarden-Fusion in Zementbranche

Der mexikanische Zementproduzent Cemex will den australischen Konkurrenten Rinker für 12,8 Milliarden Dollar (etwa 10,1 Milliarden Euro) kaufen. Das Gebot von 13 Dollar pro Aktie liege 27 Prozent über Rinkers Schlusskurs am Freitag, teilte Cemex mit.

HB MEXIKO-STADT. Das fusionierte Unternehmen werde mit 23,2 Milliarden Dollar Umsatz einer der größten Lieferanten von Baustoffen sein. Cemex ist schon jetzt vor HeidelbergCement die Nummer drei der Zementbranche. Das deutsche Unternehmen lehnte eine Stellungnahme zu dem geplanten Zusammenschluss ab.

Cemex erklärte, die Übernahme öffne den Mexikanern, die derzeit in 50 Ländern vertreten sind, einen neuen Markt. Rinker ist die Nummer eins in Australien und in den USA besonders stark in den boomenden Bundesstaaten Florida und Arizona. Cemex rechnet mit 130 Millionen Dollar Einsparungen vor Steuern ab dem dritten Jahr nach dem Zusammenschluss.

„In diesem Stadium ist es zu früh für einen Kommentar zu unserer Antwort“, sagte eine Rinker-Sprecherin. Ihr Unternehmen habe das Angebot nicht erwartet. Die Aktionäre beider Firmen sowie die Kartellbehörden der USA und Australiens müssen dem Geschäft zustimmen.

Die Rinker-Aktie stieg nach Bekanntgabe des Angebots im nachbörslichen Handel um 5,8 Prozent auf 14,70 Australische Dollar. Cemex gab in Mexiko 2,44 Prozent auf 33,60 Peso nach.

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