Chairman Peter R. Dolan wird abgelöst
Pharmakonzern Bristol-Myers zahlt 300 Mill. Dollar

Im Streit um mutmaßliche Bilanzfälschungen zahlt der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb offenbar rund 300 Mill. Dollar. Damit solle die Untersuchung des US-Justizministeriums beigelegt werden, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

HB NEW YORK. Als Teil der Einigung werde Board-Mitglied James D. Robinson III den derzeitigen Chairman Peter R. Dolan ablösen. Dolan werde sein Amt als CEO behalten. Eine Mitteilung des Unternehmens werde Dienstag oder Mittwoch erwartet.

Im März 2003 hatte das Unternehmen zugegeben, die Umsätze 1999 bis 2001 um 2,5 Mrd. Dollar künstlich gesteigert zu haben. Im vergangenen Jahr hatte Bristol-Myers Squibb eine Sammelklage wegen Bilanzfälschung mit einer Zahlung von 300 Mill. Dollar beigelegt. Im Juni 2005 legte das Unternehmen den Rechtsstreit mit vier klagenden Aktionärsgruppen wegen überhöhter Umsätze und Ergebnisse außergerichtlich bei. Dabei zahlte das Unternehmen an die Aktionäre 89 Mill. Dollar, gestand aber keine Schuld ein.

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