Chemie
BASF will schneller wachsen als die Branche

Der Chemieriese BASF will in den nächsten fünf Jahren stärker wachsen als der weltweite Chemiemarkt. Auf einer Investorenveranstaltung hat das Unternehmen zudem auf Spekulationen um eine Gewinnwarnung reagiert.

HB FRANKFURT. BASF strebe für die nächsten fünf Jahre im Schnitt pro Jahr ein Volumenwachstum von zwei Prozentpunkten über dem Chemiemarkt an, hieß es in einer Präsentation von Konzernchef Jürgen Hambrecht zu der Veranstaltung am Dienstag in London.

Selbst unter schwächeren Marktbedingungen wolle der Konzern in dieser Zeit eine operative Umsatzrendite vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als 14 Prozent schaffen. "Wir haben vor, eine Ebitda-Marge von 18 Prozent in diesem Zeitrahmen zu erzielen", hieß es in der Präsentation. 2007 kam der Primus der Chemiebranche auf eine operative Marge von 17,6 Prozent. Die Finanzziele basieren auf dem bestehenden Geschäft - also ohne Zu- und Verkäufe von Geschäftsteilen. Hambrecht nimmt dabei einen Ölpreis von 100 Dollar je Fass (Barrel) an und einen Euro-Wechselkurs von 1,40 bis 1,50 Dollar.

Seine Annahmen für das laufende Jahr hob der Ludwigshafener Konzern an. BASF gehe nun von einem Rohölpreis von 120 Dollar statt von 90 Dollar pro Barrel aus, hieß es in der Präsentation. Den Euro-Wechselkurs sieht BASF nun im Schnitt bei 1,55 Dollar. Zuletzt hatte der Konzern 1,50 Dollar zugrundegelegt.

Hambrecht bekräftigte die Geschäftsziele für dieses Jahr: BASF wolle 2008 den Umsatz steigern und den Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen - etwa Restrukturierungen - leicht verbessern, hieß es in der Präsentation.

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