Chemie-Branche: Clariant streicht erneut Jobs

Chemie-Branche
Clariant streicht erneut Jobs

Die Finanzkrise bringt den Schweizer Spezialchemiekonzern in Bedrängnis: Er baut erneut Stellen ab, muss Abschreibungen vornehmen und verzichtet auf eine Dividende. Die Jahresziele für EBIT und Cashflow habe das Unternehmen aber erreicht.

HB MUTTENZ. Der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant baut wegen eines Nachfrageeinbruchs im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2008 erneut Stellen ab. In einem ersten Schritt sollen weitere 1 000 Arbeitsplätze vor allem in der Verwaltung gestrichen werden, teilte Clariant am Dienstag mit.

Aufgrund einer weiteren Marktabschwächung bei Leder und Textilien seien zusätzliche Abschreibungen in Höhe von 120 Millionen Euro im vierten Quartal notwendig. Auf eine Dividende will das Unternehmen für 2008 verzichten, da 2009 bei Clariant die Generierung des Cashflows im Fokus steht.

Der Umsatz sei 2008 nach vorläufigen Zahlen um fünf Prozent auf 8,1 Milliarden Franken gesunken, teilte Clariant weiter mit. In lokalen Währungen seien die Erlöse aber um ein Prozent gestiegen. Die Jahresziele für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie für den Cashflow habe das Unternehmen erreicht.

Die EBIT-Marge vor Restrukturierungen lag den Angaben zufolge zwischen 6,5 und 6,8 Prozent und der operative Cashflow bei rund 400 Millionen Schweizer Franken. Den vollständigen Geschäftsbericht für 2008 und Details zu weiteren Restrukturierungen will Clariant am 17. Februar bekannt geben.

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