Chemie- und Pharmakonzern
Bayer erhöht Dividende

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will die Dividende erhöhen. Die Ausschüttung solle von 1,35 Euro je Aktie 2007 auf 1,40 Euro für 2008 klettern. Aber die Nachricht ist für die Aktionäre nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht.

HB FRANKFURT. Bayer will in der Wirtschaftskrise seine Aktionäre mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Anteilseigner sollen für das vergangene Jahr eine um fünf Cent angehobene Dividende von 1,40 Euro je Aktie erhalten. Die Ausschüttungssumme betrage 1,07 Mrd. Euro, teilte der Pharma- und Chemiekonzern am Freitag im Leverkusen mit.

„Damit wollen wir unsere Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen“, sagte Vorstandschef Werner Wenning. Analysten hatten im Schnitt damit gerechnet, dass Bayer eine Dividende von 1,44 Euro je Aktie vorschlägt.

Für 2007 hatten Bayer-Aktionäre 1,35 Euro je Aktie erhalten. Bayer schüttet üblicherweise 30 bis 40 Prozent seines bereinigten Nettogewinns je Aktie an seine Aktionäre als Dividende aus. Wie es um das Geschäft des Traditionskonzerns bestellt ist, dürfte am 3. März klarwerden. Dann legt Bayer in Leverkusen seine Jahresbilanz 2008 vor. Analysten rechnen im Schnitt mit einem um gut 22 Prozent gesunkenen Überschuss von 1,79 Mrd. Euro. Beim Konzernumsatz wird im Schnitt ein gut einprozentiger Anstieg auf 32,83 Mrd. Euro erwartet.

Bayer teilte zudem mit, seine Inhaberaktien auf Namensaktien umstellen zu wollen. Das Unternehmen verspricht sich davon mehr Transparenz. Über dieses Vorhaben sollen die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 12. Mai in Düsseldorf entscheiden.

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