Chemiebranche
Bayer baut Weizenzucht aus

Der Leverkusener Chemieriese lässt sich von einem rumänischen Institut mit Zuchtmaterial für neue Weizensorten beliefern. Bayer will die Pflanzen resistenter machen gegen Trockenheit und Krankheiten.
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FrankfurtBayer treibt den Ausbau seines Geschäfts mit Weizen-Saatgut voran. Der Leverkusener Konzern habe vom rumänischen Agrar-Forschungsinstitut Nardi Zuchtmaterial für Weizensorten erworben, teilte Bayer am Freitag in Monheim bei Köln mit. Damit ließen sich Weizensorten entwickeln, die trockenes Klima besser aushalten könnten, gegen viele Krankheiten widerstandsfähig seien sowie sich gut verarbeiten ließen. Finanzielle Details nannte Bayer nicht.

Zur Züchtung neuer Weizensorten hat Bayer bereits Kooperationen in Australien, Israel, Frankreich, in den USA sowie in der Ukraine geschlossen. Bayer konzentriert sich in der Zucht- und Pflanzenbiotechnologie für die Entwicklung von Saatgut auf sechs Kernkulturen: Raps, Baumwolle, Gemüsesorten, Reis, dazu Weizen und seit Neuestem Soja. Weizen ist die Getreidepflanze mit der weltweit größten Anbaufläche. Rund ein Viertel der weltweit landwirtschaftlich genutzten Bodenfläche dient dem Weizenanbau. Etwa 650 Millionen Tonnen Weizen werden weltweit jedes Jahr produziert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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