Chemiebranche
Boehringer Ingelheim: US-Jobs kommen weg

Der Chemiekonzern Boehringer Ingelheim will seinen Vertrieb in den USA zusammenstreichen. Und das deutlich. Ein Drittel der Jobs sollen weg.

HB FRANKFURT. Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern Boehringer Ingelheim streicht unter anderem aus Kostengründen rund ein Drittel seiner Stellen im US-Vertrieb. Die derzeit etwa 3000 Vertriebsstellen in den USA sollten auf etwa 2200 verringert werden, sagte eine Sprecherin am Freitag. Zur Begründung verwies sie auf erwartete Patentabläufe auf dem weltgrößten Pharmamarkt. Darüber hinaus rechne das Unternehmen künftig in den USA mit Beschränkungen beim Zugang der Vertriebskräfte zu den Ärzten.

Boehringer Ingelheim rechnet nach früheren Angaben für 2010 erstmals seit zehn Jahren mit schwächerem Wachstum. Ein Grund ist der Ablauf des US-Patents für das lukrative Prostatamittel Flomax, das im vergangenen Jahr einen Milliardenumsatz erzielte. 2011 soll dann aber dank neuer Medikamente eine neue Wachstumsphase starten.

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