Chemiebranche
Eckart-Eigner will bei Altana Chemie einsteigen

Carl Friedrich Eckart, der Eigentümer des Fürther Druckfarben- und Pigmentherstellers Eckart, will die Millionen aus dem Verkauf seines Unternehmens an den Bad Homburger Chemie- und Pharmakonzerns Altana nutzen, um bei der neu entstehenden Chemiesparte des Branchenriesen einzusteigen.

HB FÜRTH. "Sie können davon ausgehen, dass ich mich mit einem namhaften Betrag beteiligen werde - wenn sich die Möglichkeit ergibt, beispielsweise mit fünf Prozent", sagte Eckart der "Financial Times Deutschland". Altana zahlt für die Eckart GmbH & Co. KG 630 Millionen Euro. Es ist der größte Zukauf in der Geschichte des Unternehmens, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1873 zurückreichen.

Altana-Chef Nikolaus Schweickart hatte am Mittwoch bekannt gegeben, dass er den Chemiebereich des Unternehmens im kommenden Jahr abspalten und an die Börse bringen wolle. Die Erbin des Industriellen und ersten Altana-Vorstandschefs Herbert Quandt, Susanne Quandt, solle aber wie bereits bei Altana auch an Altana Chemie die Anteilsmehrheit behalten. Carl Friedrich Eckart machte diese Konstellation zur Bedingung für seinen Einstieg: "Das hoffe ich doch sehr - sonst würde ich mir nicht überlegen, mich in großem Umfang zu beteiligen“, sagte er dem Blatt.

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