Chemiebranche
ICI kommt Akzo Nobel teuer zu stehen

Einen Milliardenverlust haben Abschreibungen auf die Übernahme von ICE dem Chemiekonzern Akzo Nobel eingebrockt. Folge: Der Konzern will den Gürtel enger schnallen.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel hat im vergangenen Jahr wegen hoher Abschreibungen auf die Übernahme von ICI einen Milliardenverlust erlitten. Wegen der Einmalbelastung von 1,2 Mrd. Euro verbuchte das Unternehmen einen Jahresverlust von 1,1 Mrd. Euro. Davon stammen zwei Drittel aus dem Farbengeschäft und das verbleibende Drittel von National Starch, teilte Akzo Nobel am Dienstag in Amsterdam mit und stellt verstärkte Sparmaßnahmen in Aussicht. Zugleich blickt das Unternehmen zurückhaltend in die Zukunft.

Unternehmenschef Hans Wijers sagte, er wäre überrascht und enttäuscht, wenn die Kur weniger als 100 Mio. Euro im Jahr einsparen würde. "Das harte Marktumfeld hat sich im neuen Jahr fortgesetzt", sagte Wijers. "Daher gehen wir davon aus, dass dieses Jahr sehr schwierig wird." Zwar werde sich Akzo Nobel trotz der Finanzkrise in diesem Jahr refinanzieren können. Der geplante Aktienrückkauf werde aber nicht vollendet.

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