Chemiebranche
Lanxess steckt in roten Zahlen fest

Die Chemiebranche merkt den Wirtschaftsabschwung überdeutlich. Das gilt auch für Lanxess. Das Leverkusener Unternehmen kommt nicht aus den roten Zahlen. Und fürs laufende Jahr sind keine großen Sprünge nach oben zu erwarten.

HB KÖLN. Der Chemiekonzern Lanxess ist auch zum Jahresstart nicht aus den roten Zahlen herausgekommen. Nach einem Nettoverlust im vierten Quartal liege das Minus für die Monate Januar bis März unter dem Strich bei 14 Mio. Euro nach einem Gewinn von 104 Mio. Euro vor Jahresfrist, wie das Leverkusener Unternehmen am Donnerstag vor Beginn seiner Hauptversammlung in Köln mitteilte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen sei das Ergebnis um 70 Prozent auf 66 Mio. Euro eingebrochen. Analysten hatten im Schnitt mit einem bereinigten operativen Gewinn von 60 Mio. Euro gerechnet. Lanxess setzte im ersten Quartal 1,054 Mrd. Euro um und damit 31,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Für das Gesamtjahr rechnet das Management um Konzernchef Axel Heitmann mit einem Umsatz und Ergebnis unter Vorjahr. Im zweiten Quartal werde das Ebitda vor Sondereinflüssen bei 100 bis 120 Mio. Euro liegen.

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