Chemiebranche
Rhodia schreibt wieder schwarze Zahlen

Der BASF-Rivale Rhodia ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach einem Verlust im Vorquartal konnte Rhodia wieder Gewinne verbuchen. Rhodia hat ein Sparprogramm hinter sich.
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HB PARIS. Der französische BASF-Rivale Rhodiaist nach drei Quartalsverlusten in Folge in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Nettogewinn betrug im abgelaufenen dritten Quartal 14 Mio. Euro nach einem Verlust von 40 Mio. Euro im Vorquartal, wie der Spezialchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Vor einem Jahr hatte Rhodia allerdings noch einen Überschuss von 56 Mio. Euro eingefahren. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von einer Million Euro gerechnet. Der Umsatz lag bei 1,04 Mrd. Euro und entsprach den Markterwartungen.

Im abgelaufenen Vierteljahr habe sich das Ergebnis weiterhin deutlich verbessert, sagte der Vorstandschef Jean-Pierre Clamadieu. Verantwortlich dafür sei eine beträchtliche Erholung der Nachfrage in Schwellenländern, "aber auch unsere Fähigkeit, unsere Margen und unsere verbesserte operative Effizienz zu verteidigen." Die Einsparungen beliefen sich demnach bis Ende September auf 96 Mio. Euro. Der Konzern ist damit auf Kurs, bis Jahresende 120 Mio. Euro einzusparen.

Nach BASF stellt sich auch Rhodia auf eine nur allmähliche Geschäftsbelebung ein. Für das laufende vierte Quartal rechnet der Konzern mit einer Nachfrage, die auf dem Niveau des dritten Quartals liegt. In diesem ging die Nachfrage um neun Prozent zurück. Im zweiten waren es noch 20 Prozent. Die Chemiebranche gilt als ein klassisches Konjunkturbarometer, weil ihre Produkte von allen großen Industriezweigen benötigt werden.

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