
New YorkEin enttäuschendes Farbengeschäft und die Krise in der Solarbranche hat den US-Chemieriesen Dupont zum Jahresende ausgebremst. Der Konzerngewinn brach im vierten Quartal um 70 Prozent auf 111 Millionen Dollar ein, wie der BASF -Rivale am Dienstag mitteilte. Florierende Geschäfte mit Chemikalien für die Landwirtschaft und die Ernährungsindustrie konnten die schrumpfende Nachfrage nach Farbpigmenten und Produkten für die Photovoltaik-Industrie nicht wettmachen. Analysten hatten allerdings einen noch kräftigeren Rückgang befürchtet. Die DuPont-Aktie gewann deswegen im frühen New Yorker Handel gut ein Prozent.
Der Konzern aus Wilmington im Bundesstaat Delaware legte als erstes großen US-Chemieunternehmen seine Bilanz vor. Weltmarktführer BASF will seine Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2012 am 26. Februar vorstellen. Rivale Bayer will zwei Tage später folgen.
General Electric
Marktkapitalisierung: 233.63 Milliarden Dollar
Branche: Mischkonzern
Johnson & Johnson
Marktkapitalisierung: 231,38 Milliarden Dollar
Branche: Pharma
PetroChina
Marktkapitalisierung: 231,76 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Chevron
Marktkapitalisierung: 232,52 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Walmart
Marktkapitalisierung: 261,44 Milliarden Dollar
Branche: Einzelhandel
Microsoft
Marktkapitalisierung: 263,64 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Berkshire Hathaway
Marktkapitalisierung: 264,99 Milliarden Dollar
Branche: Beteiligungsgesellschaft
Marktkapitalisierung: 265,89 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Apple
Marktkapitalisierung: 388,44 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Exxon Mobil
Marktkapitalisierung: 393,61 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.
Am Beispiel von Apple heißt dies: 939.058.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 413 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 388 Milliarden Dollar.
Pro Aktie verdiente DuPont im abgelaufenen Quartal ohne Sonderfaktoren elf Cent. Das sind vier Cent mehr als Analysten dem Konzern zugetraut hatten. "Wir haben unsere Pläne an das sich verändernde Marktumfeld angepasst und bauen unsere Geschäfte in einer langsam wachsenden Weltwirtschaft aus", erklärte Konzernchefin Ellen Kullman.
Der Chemieriese, der auch für seine Kevlar-Schutzwesten bekannt ist, hielt im vierten Quartal seinen Konzernumsatz zum Vorjahr annähernd stabil bei 7,33 Milliarden Dollar und lag damit knapp über den Expertenerwartungen von 7,26 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr 2012 baute Dupont seinen Umsatz dagegen leicht um drei Prozent auf 34,8 Milliarden Dollar aus, wobei die Erlöse in den Schwellenländern sogar um sechs Prozent anzogen.