Chemiekonzern Akzo Nobel will Umsatz um 50 Prozent steigern

Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel setzt sich ambitionierte Umsatzziele. Mithilfe von Schwellenländern wie Indien und Brasilien will der BASF-Rivale kräftig wachsen.
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Akzo-Nobel-Chef Hans Wijers will das Wachstum des Chemiekonzerns beschleunigen. Quelle: Reuters

Akzo-Nobel-Chef Hans Wijers will das Wachstum des Chemiekonzerns beschleunigen.

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HB LONDON. Akzo Nobel strebe mittelfristig jährlich Erlöse in Höhe von 20 Mrd. Euro an, teilte der Konzern am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr haben die Niederländer knapp 14 Mrd. Euro umgesetzt, fürs laufende Jahr rechnen sie mit 14,5 Mrd. Euro. Bei der Rendite präzisierte der weltgrößte Farbenhersteller mit Marken wie Dulux, Sikkens und Glidden seine Ziele. Demnach soll die Kernmarge künftig zwischen 13 und 15 Prozent liegen. Vorher hatte Akzo Nobel 14 Prozent anvisiert.

"Wir treten in eine neue Phase des beschleunigten und nachhaltigen Wachstums ein", sagte Akzo-Nobel-Chef Hans Wijers.

Zuletzt hatte sich der Konzern vor allem mit einem straffen Sparkurs wie Stellenkürzungen und Fabrikschließungen fit gemacht. Jetzt verfügt der DSM-Konkurrent auch wieder über Geld für Übernahmen. Wijers kündigte Käufe an, sie blieben jedoch kleiner als der Erwerb der britischen Firma ICI im Januar 2008.

Akzo-Nobel-Aktien profitierten nicht von der Zuversicht Wijers', sie gaben im frühen Handel in Amsterdam mehr als drei Prozent nach.

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