Chemiekonzern
BASF verkauft Teile des Pharmageschäfts

Der Chemieriese BASF hat angekündigt, sich von Teilen seines Pharmawirkstoffgeschäfts zu trennen. Wichtige Wirkstoff wolle der Konzern behalten. Weltweit sind rund 850 Stellen betroffen.
  • 0

FrankfurtBASF trennt sich von Teilen seines Geschäfts mit Pharmawirkstoffen. Die Auftragssynthese und ein Großteil des gegenwärtigen Wirkstoffportfolios würden an die Schweizer Siegfried Holding verkauft, teilte der Chemiekonzern am Donnerstag in Ludwigshafen mit.

Wichtigere Wirkstoffe, bei denen BASF Marktführer sei, würden aber behalten. Dazu gehörten etwa Ibuprofen und Omega-3 Fettsäuren.

Im Rahmen der Transaktion trennt sich der Konzern auch von seinen Produktionsstandorten im nordrhein-westfälischen Minden, in Evionnaz in der Schweiz und im französischen Saint-Vulbas. Weltweit sind rund 850 Stellen betroffen. Es sei geplant, dass Siegfried alle Mitarbeiter übernehme. Der Unternehmenswert liegt bei rund 270 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Chemiekonzern: BASF verkauft Teile des Pharmageschäfts"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%