Chemiekonzern
Evonik baut Südamerika-Geschäft aus

Der Chemiekonzern Evonik investiert mehrere Millionen Euro in eine neue Anlage im brasilianischen Sao Paolo. Darin soll die für Autoreifen und in der Lebensmittelindustrie benötigte Kieselsäure produziert werden.
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FrankfurtDer Essener Chemiekonzern Evonik will sein Südamerikageschäft mit einer neuen Anlage für Kieselsäure ankurbeln. Evonik investiere einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die neue Produktion im brasilianischen Sao Paulo, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Anlage soll 2016 ihren Betrieb aufnehmen. Kieselsäure wird bei der Produktion von Autoreifen benötigt. Sie findet aber auch in der Futtermittel-, Agrochemie- sowie in der Lebensmittelindustrie Verwendung.

Um sein weltweites Produktionsnetz zu erweitern, prüft der Konzern zudem den Bau einer Membranelektrolyse am deutschen Standort Ibbenbüren des niederländischen Chemie-Rivalen Akzo Nobel. Beide Konzerne verhandeln über eine Gemeinschaftsfirma für den Bau und den Betrieb einer solchen Anlage. Die Gespräche sollen bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Die neue Anlage dürfte dann im dritten Quartal 2017 in Betrieb gehen. Geplant sei die Elektrolyse für Kalilauge und Chlor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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