Chemiekonzern
Hoher Dollar belastet Akzo Nobel

Hohe Rohstoffkosten und der schwache Dollar haben beim niederländischen Chemiekonzern Akzo Nobel im ersten Quartal zu einem Gewinnrückgang geführt. Die Erwartungen hat das Unternehmen dennoch übertroffen.

HB AMSTERDAM. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um zwei Prozent auf 285 Mill. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt allerdings einen stärkeren Rückgang auf 264 Mill. Euro befürchtet. Der Nettogewinn schrumpfte um vier Prozent auf 136 Mill. Euro. Hier schlugen Kosten in Höhe von 151 Mill. Euro zu Buche, die größtenteils im Zusammenhang mit der Übernahme des britischen Wettbewerbers ICI anfielen.

In den Ergebnissen sind erstmals die Geschäftszahlen von ICI enthalten. Akzo hatte die 11,5 Mrd. Euro schwere Übernahme im Januar abgeschlossen und war damit zum weltgrößten Farbenhersteller aufgestiegen. Im ersten Quartal lag der Umsatz des Konzerns mit 3,51 Mrd. Euro leicht über dem Vorjahresniveau von 3,48 Mrd. Euro. Hier dämpften negative Währungseffekte wegen der schwachen Dollar- und Pfundkurse das Wachstum.

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