Chemiekonzern
Starker Franken bremst Clariant

Auch im dritten Quartal verhagelt der Schweizer Franken Clariant das Ergebnis. Der Umsatz des Chemiekonzerns ist deutlich gesunken. Doch mit Blick auf das Umsatzwachstum hält das Unternehmen an seiner Prognose fest.

ZürichDer Chemiekonzern Clariant hat im dritten Quartal den starken Franken zu spüren bekommen. Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 1,41 Milliarden Franken, wie der Schweizer Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Überschuss legte leicht auf 60 (Vorjahr: 58) Millionen Franken zu. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Umsatz von 1,397 Milliarden Franken und einen Gewinn von 68 Millionen Franken erwartet.

Clariant bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Im dritten Quartal wurden die Zuwächse in Lokalwährungen bei der Umrechnung in Franken zunichte gemacht. Die um Sonderposten bereinigte operative Marge (Ebitda) soll über der des Vorjahres liegen. Mittelfristig strebt Clariant eine Ebitda-Marge zwischen 16 und 19 Prozent an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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