Chemiekonzerne
BASF-Konkurrent Sabic schreibt rote Zahlen

Der saudiarabische Chemieriese Sabic ist wegen des weltweiten Nachfrageeinbruchs das erste Mal seit mindestens fünf Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Der BASF-Konkurrent verbuchte im ersten Quartal einen Nettoverlust von umgerechnet rund 200 Millionen Euro.

HB RIAD. Im Vorjahreszeitraum hatte Sabic noch ein Plus von 1,17 Mrd. Euro erreicht. Für die kommenden Monate rechnet Firmenchef Mohammed al-Mady mit einem Anziehen der Nachfrage und der Preise - allerdings nicht auf einem zufriedenstellenden Niveau. Das Unternehmen scheute daher vor einem Ausblick auf das Gesamtjahr zurück. Sabic gilt als Gradmesser für die gesamte Branche. Am Nachmittag wollte der US-Konzern Dupont seine Zahlen vorlegen. BASF wird dies am 30. April tun.

Zu schaffen machte Sabic vor allem der infolge des globalen Abschwungs rückläufige Absatz von petrochemischen Produkten und Metallen. Das staatliche Unternehmen führte das Minus zudem auf eine Abschreibung in Höhe von etwa 242 Mio. Euro auf den Firmenwert des vor zwei Jahren übernommenen Kunststoffgeschäfts von General Electric zurück. An der Börse wurden die Zahlen mit Entsetzen aufgenommen. Die Sabic-Aktie stürzte knapp zehn Prozent ab.

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