Chemische Industrie auf Rang zwei
Auto-Branche bleibt bei Investitionen Spitze

Die Konzerne der Automobil-Branche haben im Jahr 2002 erneut deutlich mehr in Deutschland investiert als andere Industriebranchen. Mit einem Investitionsvolumen von 11,7 Mrd. € war die Auto-Branche für fast ein Viertel aller Industrie-Investitionen verantwortlich, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

HB WIESBADEN. Insgesamt investierten Industrie-Unternehmen 2002 mit 50 Mrd. € rund 11 % weniger als 2001. Ohne die Autobauer wären die Investitionen sogar um 14 % zurück gegangen, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen schraubten die Autofirmen ihre Investitionen im vergangenen Jahr nicht zurück.

Auf der Rangliste der größten Investoren 2002 folgt die Chemische Industrie mit 6,5 Mrd. € auf dem zweiten Platz. Diese Branche investierte gut drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Maschinenbau sanken die Investitionen um mehr als acht Prozent auf 4,5 Mrd. €. Die Lebensmittel-Industrie dagegen steigerte ihr Engagement um knapp vier Prozent auf 4,2 Mrd. €, die Hersteller von Metallerzeugnissen investierten mit drei Mrd. € gut 13 % weniger. Diese fünf Wirtschaftszweige führten mit zusammen 29,9 Mrd. € etwa 60 % aller Investitionen in der Industrie durch.

Die Statistiker registrierten einen deutlichen Unterschied der Investitionen zwischen West- und Ostdeutschland. Während Betriebe in den alten Bundesländern neun Prozent weniger investierten als ein Jahr zuvor, fielen die Investitionsausgaben in den neuen Ländern um 25 %.

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