China-Geschäft läuft gut
Dürr-Chef erwartet 2013 leichtes Umsatzplus

Lackier-Anlagenbauer Dürr verfügt über 100 Millionen Euro auf der hohen Kante und prüft einen Anleiherückkauf. Das liegt nicht zuletzt an der soliden Zahlen des China-Geschäfts. Bis Ende 2014 ist für Aufträge gesorgt.
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FrankfurtDer Anlagenbauer Dürr rechnet mit steigenden Erlösen in diesem Jahr. „Beim Umsatz peile ich 2013 etwa 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro an, das wäre eine leichte Steigerung“, sagte Unternehmenschef Ralf Dieter dem Magazin „WirtschaftsWoche“. Die Umsatzrendite soll bei 7,0 bis 7,5 Prozent liegen. Allerdings rechnet der Firmenchef für dieses Jahr mit weniger Aufträgen. „Aktuell erwarte ich 2,3 Milliarden, vielleicht 2,5 Milliarden Euro.“ 2012 hatten die Schwaben Aufträge im Volumen von 2,6 Milliarden Euro.

Die Finanzlage sei aktuell so gut, dass das Unternehmen sogar einen Rückkauf seiner Unternehmensanleihe erwäge, sagte Dieter. Der für seine Lackier- und Montage-Anlagen bekannte Konzern kann die Mittelstandsanleihe im September 2014 kündigen.

Dürr hatte dem Magazin zufolge noch 2005 eine Nettofinanzverschuldung von 330 Millionen Euro. „Heute ist es umgekehrt, wir haben netto 100 Millionen Euro Cash und insgesamt 350 Millionen Euro auf dem Konto“, sagte Dieter.

Dürr profitiert Dieter zufolge ganz besonders vom Wachstum in China und den anderen Schwellenländern. „Unsere 1650 Mitarbeiter in China sind mit den Aufträgen bereits bis Ende 2014 beschäftigt.“ Die Kapazitäten ausgebaut habe das Unternehmen außerdem in Brasilien, Russland, Mexiko und Südostasien.

Dürr will am Dienstag über die Entwicklung im ersten Quartal berichten. Von Reuters befragte Analysten erwarten einen Anstieg des Gewinns vor Zinsen und Steuern um gut 17 Prozent auf 34,7 Millionen Euro sowie einen stagnierenden Umsatz.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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