China
Olympia bringt Siemens Milliardenaufträge

Siemens wächst in China rasant. Das liegt auch an den Olympischen Spiele 2008 in Peking, die dem Unternehmen bereits dicke Auftragsbücher bescheren. Das Volumen der Aufträge in diesem Zusammenhang übertrifft eine Milliarde Euro.

HB MÜNCHEN. Die Chinesen hätten in Vorbereitung auf das Sportspektakel Technik im Gesamtwert von 1,1 Mrd. Euro bestellt, sagte China-Chef Richard Hausmann einer Sprecherin zufolge am Mittwoch in Peking.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende September) steigerte Siemens nach eigenen Angaben den Umsatz und den Auftragseingang im Reich der Mitte um jeweils gut ein Fünftel. Umgerechnet setzte Siemens 4,88 Mrd. Euro in China um und verzeichnete Orders von mehr als 5,56 Mrd. Euro. Das Unternehmen sieht sich auf gutem Weg, sein Umsatzziel von 9,2 Mrd. Euro bis 2010 in dem Land zu erreichen. Das kommunistische Riesenreich zählt neben Indien, Japan und der Golfregion zu den erklärten Lieblingsmärkten des neuen Vorstandschefs Peter Löscher.

Für die Olympischen Spiele liefere Siemens unter anderem Stadtbahnzüge, eine Wasseraufbereitungsanlage, die Technik für die Schwimmhalle und eine neue Gepäckförderanlage für den Flughafen der chinesischen Hauptstadt. Daneben rüsten die Münchener die Stromversorgung der Metropole auf und statten das Olympiastadion mit Licht- und Gebäudetechnik sowie Schaltanlagen aus.

Siemens versucht sich vor allem seit der Übernahme der österreichischen VA Tech, die unter anderem die Elektrotechnik im neuen Münchener Fußballstadion Allianz-Arena installierte, als globaler Techniklieferant für sportliche Großereignisse wie Olympia oder Fußball-Weltmeisterschaften zu profilieren.

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