Offenbar bricht Chinas Premierminister Li Keqiang ein Versprechen, das er Kanzlerin Merkel gegeben hat: Er will nun doch strenge Zwangsquoten für E-Autos einführen. Das hätte fatale Konsequenzen für deutsche Autobauer.

Kommentare

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  • Es mag natürlich auf Seiten der Chinesen industriepolitisches Kalkül dahinterstecken, aber: Ich finde es unerträglich, wenn Herr Gabriel und Frau Merkel die Verzögerungsstrategie der deutschen Autobauer umsetzen und die chineische Regierung an zukunftsorientierten Massnahmen hindern, die beispielsweise der Lufreinhaltung der dortigen smoggeplagten Grossstädte dienen.

  • Chapeau!, da bringen die Chinesen den deutschen Managerdilettanten und Politikern wenigstens den Respekt und Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Aber in Sonntagsreden immer mit den Fingern auf die angeblichen chinesischen Umweltfrefler zeigen, und wenn sie was dagegen tun, ist es auch nicht recht

  • HB : "Denn bei Elektromobilität fahren sie (deutsche Autobauer) ihren chinesischen Konkurrenten weit hinterher. Sie hatten das Thema über Jahre unterschätzt."
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    Nicht nur bei E-Autos fahren deutsche Unternehmen ihren chinesischen Konkurrenten weit hinterher, weil sie die Chinesen über Jahre unterschätzt haben.

  • Wenn ein süddeutscher Landesfürst etwas von einer Kaufprämie für Dieselsautos schwafelt, ist es nachvollziehbar, dass die Chinesen es sich noch einmal überlegen und ''F*ck you, Deutschland'' sagen werden.

  • Vor diesem Hintergrund könnte es sein, daß die Post demnächst zum grössten globalen E-Autobauer aufsteigt - mit angeschlossenem Briefverteilgeschäft... :)

    http://t3n.de/news/streetscooter-deutsche-post-814375/

    PS: das E-Mobil soll in jeder erdenklichen Farbe bestellt werden können, so lange sie gelb ist.

  • Klar hängen die deutschen Autobauer bei diesem Thema hinterher - hier war man ja viel zu sehr damit beschäftigt, die Schadstoffgrenzwerte für Verbrennungsmotoren zu umgehen.

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