Chinesischer Autobauer
SAIC macht mit eigenem Modell ernst

Chinas größter Autobauer SAIC will bereits im November sein erstes selbst entwickeltes Automodell präsentieren.

HB SCHANGHAI. Der Wagen solle im nächsten Jahr auf den Markt kommen, kündigte Direktoriums-Chef Hu Maoyuan auf der Hauptversammlung der börsennotierten SAIC-Beteiligung Shanghai Automotive am Montag an. Die eigene Automarke solle binnen zwei Jahren Gewinne abwerfen. SAIC ist bisher als Partner von Autokonzernen wie General Motors und Volkswagen bekannt.

Ein hoher SAIC-Manager hatte unlängst angekündigt, in fünf Jahren würden Chinas Autobauer über mindestens ein bis zwei anerkannte Automarken verfügen. Beim Vordringen auf die ausländischen Märkte hätten diejenigen Firmen die besten Karten, die bereits heute mit einem der Großkonzerne zusammen arbeiteten. Die chinesischen Firmen haben durch ihre Gemeinschaftsunternehmen westliche Technologie im Autobau gelernt.

Das Gemeinschaftsunternehmen mit VW wird den Angaben von SAIC zufolge nach einem Verlust im vergangenen Jahr 2006 wieder Gewinn machen. Volkswagen hatte unlängst erste Erfolge bei der Sanierung seines Geschäfts auf dem schwierigen chinesischen Markt bekannt gegeben. Das zweite Halbjahr werde besser ausfallen als das erste, hatte VW-China-Chef Winfried Vahland gesagt.

2006 will VW den Absatz seiner beiden Gemeinschaftsunternehmen in China steigern und in die Gewinnzone zurückkehren. Volkswagen arbeitet in China mit der chinesischen First Automobile Works (FAW) und SAIC zusammen.

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