Chinesischer Stahlriese
Baosteel: Wollen nicht für Rio Tinto bieten

Der größte chinesische Stahlkonzern Baosteel hat einen Bericht über ein Gebot für die Bergbaufirma Rio Tinto zurückgewiesen. Zuvor war spekuliert worden, das Unternehmen wolle sich mit dem Kauf des Konkurrenten Eisenerzvorräte sichern.

HB SHANGHAI/SYDNEY. Baosteel habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, in Konkurrenz zu BHP Billiton zu treten, sagte Firmenchef Xu Lejiang in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Shanghai Securities News“. Er habe der Zeitung "21st Century Business Herald“ entgegen deren Bericht nicht gesagt, dass er ein Gegenangebot erwäge.

Baosteel ist größtenteils von Eisenerzimporten aus Australien abhängig. Daher hatte es Spekulationen gegeben, der Konzern könne ebenfalls für Rio Tinto bieten, um sich Eisenerzvorräte zu sichern. Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton hat Rio Tinto ein Übernahmeangebot in Höhe von 125 Mrd. Dollar in Aktien unterbreitet. Rio Tinto-Chef Tom Albanese hat das Angebot jedoch als zu niedrig zurückgewiesen.

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