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Chiphersteller: Nvidia schraubt Umsatzerwartungen zurück

Lieferengpässe bei Festplatten durch die Überschwemmungen in Thailand belasteten die Nachfrage nach Halbleitern. Deshalb muss Chiphersteller Nvidia seine Umsatzerwartungen senken. Die Aktie gab fast drei Prozent nach.

Nvidia-Chef Jen-Hsung Huang zeigt einen Wafer überzogen mit Chips. Quelle: AP
Nvidia-Chef Jen-Hsung Huang zeigt einen Wafer überzogen mit Chips. Quelle: AP

San FranciscoChiphersteller Nvidia hat seine Umsatzerwartungen für das laufende Quartal gesenkt. Die Lieferengpässe bei Festplatten durch die Überschwemmungen in Thailand belasteten die Nachfrage nach Halbleitern, teilte das traditionell auf Grafik-Chips für PCs fokussierte US-Unternehmen am Dienstagabend mit.

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Deswegen werde für das im Januar endende Quartal mit einem Rückgang der Erlöse auf etwa 950 Millionen Dollar gerechnet. Schwankungen von einem Prozent nach oben oder unten seien möglich. Bisher hatte Nvidia einen Umsatz von 1,066 Milliarden Dollar mit einer Spanne von zwei Prozent in Aussicht gestellt. Die Nvidia-Aktie gab nachbörslich fast drei Prozent nach.

Die katastrophalen Überschwemmungen in Thailand im vergangenen Jahr hatten dazu geführt, dass die Produktion von Festplatten teils eingestellt wurde. Darunter litt auch die PC-Herstellung. Es wird damit gerechnet, dass sich die Auswirkungen noch in der gesamten ersten Jahreshälfte zeigen. Nvidia-Konkurrent Intel hatte bereits im Dezember seine Umsatzprognose zurückgeschraubt.

 

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