Industrie
Chronik: Die Tücken bei RWE

Juni 2003: RWE-Chef Harry Roels (Foto) lernt kurz nach seinem Amtsantritt die Tücken des RWE-Konzerns kennen. Sein erstes Projekt, eine neue Konzernstruktur, stößt auf Widerstand. Die Arbeitnehmer setzen sich in Standortfragen durch. Kommunale Aktionäre blockieren über Monate die Integration der Gassparte.

November 2004: Roels’ Favorit für den Vorsitz der wichtigen Vertriebstochter RWE Energy, der Siemens-Manager Udo Niehage, wird von weiten Teilen des Aufsichtsrates abgelehnt und sagt kurzfristig ab. Roels ist zu einer Notlösung gezwungen.

Dezember 2004: Nach dem Tod von Friedel Neuber übernimmt WestLB-Chef Thomas Fischer den Aufsichtsratsvorsitz. Fischer gilt als Wunschkandidat der kommunalen Aktionäre, die Vertreter der privaten Aktionäre stehen ihm kritisch gegenüber.

Februar 2005: Produktionschef Gert Maichel muss den Vorstand verlassen. Dem Manager fehlt eine Lobby im Aufsichtsrat. Vor allem die IG BCE kritisiert ihn. Die Nachfolge tritt Jan Zilius an, der vorerst auch das Personalressort weiter verantwortet.

Juni 2005: Der Aufsichtsrat befördert den bisherigen Personalvorstand der Tochter RWE Power, Alwin Fitting (Foto), zum Arbeitsdirektor und Personalvorstand. Die Arbeitgeber-Fraktion im Kontrollgremium protestiert vergebens.

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