Chronologie
Stationen des VW-Tarifkonflikts

Bei den Tarifverhandlungen für die 103 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen VW-Werke haben sich IG Metall und der Autokonzern auf eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2011 geeinigt. Ein Rückblick:

19. August: Die IG Metall stellt ihre Forderungen für die Tarifrunde vor. Sie verlangt im Kern vier Prozent mehr Geld und Garantien für die Arbeitsplätze.

23. August: VW-Personalvorstand Peter Hartz stellt mit einem Sieben- Punkte-Programm die Forderungen des Autobauers für die Tarifrunde vor. VW will die Arbeitskosten bis 2011 um rund zwei Milliarden Euro oder 30 Prozent senken.

9. September: VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch sagt in einem Interview, bei Volkswagen könnten rund 30 000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, wenn es in den Tarifverhandlungen keine Bewegung gibt. 15. September: In Hannover beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 103 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen VW-Werken. Es gibt keine Annäherung.

5. Oktober: Auch bei der zweiten Tarifrunde gibt es keine Fortschritte.

12. Oktober: Bei der dritten Verhandlungsrunde gibt es Bewegung. VW erklärt sich grundsätzlich bereit, einen Tarifvertrag zur Sicherung der Arbeitsplätze in den sechs westdeutschen Werken abzuschließen. Im Gegenzug sollen aber die Arbeitskosten drastisch sinken.

22. Oktober: Der Tarifkonflikt bei Volkswagen verschärft sich. Nach einer ergebnislosen vierten Runde in Hannover sagt IG Metall- Verhandlungsführer Hartmut Meine, es drohe eine Eskalation.

28. Oktober: Auch nach der fünften Runde bleiben die Fronten verhärtet. Unmittelbar nach Ablauf der Friedenspflicht gibt es um kurz nach Mitternacht erste befristete Warnstreiks.

1. November: Die sechste Tarifrunde wird von massiven Warnstreiks begleitet. Die Gespräche werden am Abend ergebnislos unterbrochen.

2. November: Erstmals gibt es auch im Stammwerk Wolfsburg einen Warnstreik. Am Abend heißt es aus Verhandlungskreisen erstmals, dass sich IG Metall und VW aufeinander zu bewegen.

3. November: IG Metall und Volkswagen einigen sich nach einem Verhandlungsmarathon auf einen Kompromiss.

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