Chrysler soll bis Jahresende weitere Milliarde Dollar einsparen
Daimler-Chrysler dementiert Sparprogramm

Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler hat entgegen einem Magazinbericht kein neues Kostensenkungsprogramm eingeleitet.

Reuters STUTTGART. „Es gibt kein solches Programm“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Stuttgart. Das Anlegermagazin „Focus Money“ hatte zuvor aus seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Daimler-Chrysler-Manager berichtet: „Alle Bereichsvorstände wurden vom Konzernvorstand angewiesen, die Kosten im zweiten Halbjahr deutlich zu drücken.“ Eine Task Force überprüfe, wie die Bereiche Entwicklung, Einkauf und Vertrieb stärker gebündelt werden könnten. Dies könne im Idealfall 1,5 Mrd. € im Jahr bringen, berichtete das Magazin ohne Quellenangabe.

Die Angaben des Magazins seien aus der Luft gegriffen, sagte die Daimler-Chrysler-Sprecherin. Die US-Tochter Chrysler soll bis Jahresende nach Angaben vom Juni eine weitere Milliarde Dollar einsparen, um die Einbußen durch die Rabattschlacht auf dem US- Automarkt wenigstens teilweise zu kompensieren.

Die als Beleg für das Einsparprogramm genannten Äußerungen von Finanzvorstand Manfred Gentz stammten aus einem Interview, das „Focus Money“ bereits vor zwei Wochen veröffentlicht hatte, erläuterte die Sprecherin. „Effizienzsteigerungen sind für uns ein dauerhaftes Thema. Daher sind wir ständig bemüht, die Effizienz in allen Geschäftsbereichen zu verbessern“, hatte das Magazin Gentz zitiert.

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