Chrysler und Fiat

Autobauer erwägen niederländische Zentrale

Im Streit um den Standort für die neue Konzernzentrale von Fiat und Chrysler deutet sich ein Kompromiss an.
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Weder Italien noch die USA kommen wohl als Standort in Frage. Quelle: Reuters

Weder Italien noch die USA kommen wohl als Standort in Frage.

(Foto: Reuters)

Der italienische Autobauer Fiat und sein US-Partner Chrysler könnten ihren künftigen Sitz einem Bericht der Zeitung „Repubblica“ zufolge in den Niederlanden errichten. Um Streitigkeiten in Italien zu vermeiden und um Steuern zu sparen, könnte das aus dem Zusammenschluss der beiden Autobauer entstehende neue Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden gegründet werden, berichtete das italienische Blatt am Freitag.

Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte im Februar gesagt, es werde zwei bis drei Jahre dauern, die beiden Firmen zu einer zusammenzuführen - mit Sitz in den USA. In Italien hatte dies zu Protesten geführt. Ein Sitz in den Niederlanden könnte einen „symbolischen Krieg zwischen den beiden Seiten des Atlantiks entschärfen“, schrieb „Repubblica“.

Fiat war 2009 bei Chrysler eingestiegen und hatte die Management-Verantwortung übernommen. Seit kurzem hält der italienische Konzern die Mehrheit an dem US-Hersteller.

  • afp
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