Clement: Einigung ist gut für Standort Deutschland
Kanzler: Kompromiss auch bei VW

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat das Sparpaket des Autokonzerns Daimler-Chrysler als vernünftige Lösung mit zukunftsweisendem Charakter begrüßt.

HB BERLIN. „Der gefundene Kompromiss wird zu einer Verstärkung der konjunkturellen Erholung und Aufwärtsentwicklung beitragen“, erklärte Schröder am Freitag. Die Vereinbarung verschaffe dem Unternehmen mehr Flexibilität in einer immer härteren internationalen Konkurrenz und sichere Arbeitsplätze an deutschen Produktionsstandorten. „Sie schafft damit für Unternehmen wie für die Belegschaft Planungssicherheit“, betonte der Kanzler. „Ich bin sicher, dass nach Daimler-Chrysler auch die Verhandlungen bei Volkswagen über Kosteneinsparungen und Beschäftigungssicherung in Deutschland zu einem erfolgreichen Abschluss führen werden.“

Auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) die Einigung zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmerseite bei Daimler-Chrysler auf ein umfangreiches Sparpaket begrüßt. „Es ist gut, dass bei DaimlerChrysler eine Einigung erzielt wurde“, sagte eine Sprecherin Clements am Freitag auf Anfrage. „Das ist auch gut für den Standort Deutschland.“ Positiv sei auch, dass weitere Streikaktionen im Konzern vermieden würden.

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