Industrie
Coca-Cola schraubt Erwartungen zurück

Aufgrund der anhaltenden Marktschwäche in Nordamerika und Teilen Europas hat der neue Coca-Cola-Chef Neville Isdell die Absatz- und Gewinnerwartungen des weltgrößten Erfrischungsgetränkeherstellers gesenkt. Der Manager war im Sommer extra aus dem Ruhestand geholt worden, um Coca-Cola wieder auf Vordermann zu bringen.

HB ATLANTA. Isdell strebt langfristig jährlich einen Absatzanstieg von drei bis vier Prozent, ein operatives Gewinnwachstum von sechs bis acht Prozent und eine Steigerung des Gewinns pro Aktie im hohen einstelligen Prozentbereich an. Dies hat Coca-Cola am Donnerstag bekannt gegeben.

Die Gesellschaft will ihre jährlichen Marketing- und Innovationsausgaben für neue Produkte um 350 Mill. Dollar bis 400 Mill. Dollar erhöhen. Die Gewinnziele für 2004 seien unverändert. Die Gesellschaft wolle nach 2004 keine spezifischen Jahres- oder Quartalsgewinnprognosen mehr machen. Das Unternehmen erwarte in Schlüsselmärkten wie Deutschland, Nordamerika und den Philippinen bis ins kommende Jahr hinein anhaltend schwache Ergebnisse.

Coca-Cola leidet unter der starken Konkurrenz von Pepsico und anderer Getränkeanbieter. Coca-Cola tut sich im heimischen Markt sowie in Deutschland wegen der Dosenpfandauswirkungen besonders schwer. Coca-Cola hatte zuvor jährliche Absatzsteigerungen von fünf bis sechs Prozent und einen Anstieg des Gewinns pro Aktie von elf bis zwölf Prozent angepeilt, berichtete die US-Wirtschaftsagentur „Bloomberg“. Einige Analysten hatten zuletzt bereits gefordert, dass das in Atlanta ansässige Unternehmen seine langfristigen Prognosen wegen der Nachfrageschwäche in vielen seiner mehr als 200 Märkte weltweit anpassen müsse.

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