Compo
Immer weniger Interessenten für K+S Sparte

Der Kreis der Bieter für das Hausdüngergeschäft von K+S wird allmählich immer kleiner. Noch soll unter anderem die Beteiligungsfirma Triton unter den Bietern sein - der Verkaufsprozess geht langsam in die finale Phase.
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FrankfurtDas Bieterfeld für das Hausdüngergeschäft des K+S-Konzerns hat sich Kreisen zufolge erheblich gelichtet. Nur noch zwei Interessenten seien im Rennen, darunter die Beteiligungsfirma Triton, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Verkaufsprozess für die K+S-Sparte Compo sei in der Schlussphase angelangt. Die Investmentgesellschaft One Equity Partners (OEP), die früher einmal in den Medien genannt worden war, sei dagegen nicht dabei, hieß es. Bei Triton war zunächst keine Stellungnahme erhältlich, OEP lehnte eine Stellungnahme ab. Der Name des zweiten Bieters war zunächst nicht zu erfahren. Die "Financial Times Deutschland" hatte zuvor ähnliches berichtet.

In den Medien war zuletzt als möglicher Interessent auch der israelische Düngemittelkonzern ICL genannt worden. ICL hielt sich dazu bedeckt. Eine ICL-Sprecherin sagte am Dienstag, Gerüchte oder Spekulationen kommentiere das Unternehmen nicht.

Der Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern K+S hatte im vergangenen Juni die Sparte, die zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 400 Millionen Euro erwirtschaftete, zum Verkauf gestellt und dafür als Berater die Investmentbank Goldman Sachs engagiert. K+S hatte das Geschäft in den vergangenen Jahren bereits stark umgebaut. Auf der Hauptversammlung hatte unlängst der Chef der Düngemittelsparte, Joachim Felker, gesagt, der Verkaufsprozess gehe in die Schlussphase und es gebe mehrere potenzielle Käufer. Bis Ende Juni könne der Verkauf in trockenen Tüchern sein. Durch die Trennung von Compo will sich K+S auf die zwei Kerngebiete Salz und Kali-Düngemittel konzentrieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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