Computerhersteller
Lenovo verliert Millionen und seinen Chef

In China wachsen die Bäume längst nicht mehr in den Himmel: Lenovo hat im vergangenen Quartal einen Verlust von umgerechnet 75 Millionen Euro verbuchen müssen. Der chinesische Computerhersteller tauscht nun seine Führungsriege aus.

HB PEKING. Lenovos Vorstandsvorsitzender William Amelio kündigte am Donnerstag seinen Rücktritt an. Der Verwaltungsratsvorsitzende Yang Yuanquing wird neuer Chef. Der Unternehmensgründer Liu Chuanzhi kehrt in den Konzern zurück und tritt anstatt Yuanquings wieder an die Spitze des Aufsichtsgremiums, wie Lenovo am Donnerstag in Peking mitteilte.

Der Absatz im letzten Quartal des vergangenen Jahres sei um rund fünf Prozent zurückgegangen. Das Ergebnis der Gruppe verschlechterte sich vor allem wegen des Absatzrückgangs auf dem chinesischen Markt, in dem Lenovo einen sehr hohen Marktanteil hat, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Der viertgrößte PC-Hersteller der Welt führt derzeit eine Restrukturierung durch und hatte bereits im Januar vor einem Quartalsverlust gewarnt. Demnach sollten rund elf Prozent aller Stellen abgebaut werden, das entspricht etwa 2 500 Arbeitsplätzen.

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