Computerhersteller muss sparen
HP streicht in Deutschland 1 400 Stellen

Hewlett-Packard plant, in Deutschland in den kommenden zwei Jahren insgesamt 1 400 Stellen zu streichen. Damit ist klar, wie weit die Standorte hierzulande von den welteiten Restrukturierungen betroffen sind.

HB DÜSSELDORF. Mit 1 150 Arbeitsplätzen sollen die meisten Jobs im kürzlich von HP übernommenen Unternehmen Electronic Data Systems (EDS) abgebaut werden. Bei HP selber seien 250 Arbeitsplätze betroffen. Der weltweit größte Computerhersteller habe darüber die Wirtschaftsausschüsse von HP und EDS informiert.

Der Sprecher sagte, in den kommenden Wochen seien Gespräche mit dem Betriebsrat geplant. Die Stellenstreichungen bei EDS würden auch schon ein im Januar gestartetes Restrukturierungsprogramm mit einschließen. EDS hat hierzulande den Angaben zufolge mehr als 50 Niederlassungen und 4 200 Beschäftigte, bei HP sind es 8 500. HP hatte vor kurzem einen weltweiten Stellenabbau angekündigt.

Demnach sollen 24 600 Stellen in den nächsten drei Jahren gestrichen werden. Damit würden fast acht Prozent der Belegschaft einer Umstrukturierung zum Opfer fallen, mit der das US-Unternehmen seinen Konkurrenten IBM angreifen will. Fast die Hälfte der Stellen soll demnach in den USA abgebaut werden.

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