Conti bekräftigt Ausblick
„Keine tieferen Sorgenfalten“

Die Krise in Südeuropa geht nicht an der Autobranche vorbei – trotzdem bestätigt der Zulieferer Continental die Prognose fürs laufende Jahr. Doch der Konzern warnt: Das Geschäft wird schwieriger.
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HamburgDer Autozulieferer Continental hält trotz der Absatzkrise in Südeuropa an seinen Geschäftszielen fest. „Nach dem insgesamt erfreulichen Verlauf der ersten drei Quartale bereitet uns der Start in das vierte Quartal 2012 zwar keine tieferen Sorgenfalten“, sagte Konzernchef Elmar Degenhart am Mittwoch zur Präsentation der Zwischenbilanz. So dürfte der Konzernumsatz von Oktober bis Dezember nach jetzigem Kenntnisstand mindestens auf dem Niveau des vorausgegangenen Vierteljahrs liegen. „Dennoch merken auch wir, dass der Weg steiniger wird“, schränkte Degenhart ein.

Im dritten Quartal steigerte der Dax-Rückkehrer den bereinigten Betriebsgewinn um 12,7 Prozent auf 838,5 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte auf 8,1 (Vorjahr: 7,7) Milliarden Euro. Nahezu exakt soviel hatten auch die von Reuters befragten Analysten erwartet.

Der abermals bekräftigten Planung zufolge soll der Umsatz im Gesamtjahr um mehr als sieben Prozent auf über 32,5 Milliarden Euro klettern. Die operative Umsatzrendite auf Basis des bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern soll über dem Vorjahresniveau liegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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