Continental Hohe Sonderlasten drücken den Gewinn

Der Betriebsgewinn von Continental ist im abgelaufenen Quartal um knapp 40 Prozent gesunken. Daher geht das Management von einer niedrigeren Rendite aus. Für das Schlussquartal bleibt der Autozulieferer optimistisch.
Rückrufe, Kartellstrafen und ein höherer Aufwand für Forschung und Entwicklung: Derzeitig hat der Autozulieferer einige Kosten zu tragen. Quelle: dpa
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Rückrufe, Kartellstrafen und ein höherer Aufwand für Forschung und Entwicklung: Derzeitig hat der Autozulieferer einige Kosten zu tragen.

(Foto: dpa)

HamburgDer Autozulieferer Continental hat wegen hoher Sonderlasten einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Der bereinigte Betriebsgewinn sank im Zeitraum Juli bis September um knapp 40 Prozent auf 645,2 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern aus Hannover am Donnerstag mitteilte. Darin sind Kosten für Rückrufe, Kartellstrafen und ein höherer Aufwand für Forschung und Entwicklung von 450 Millionen Euro enthalten, die das Ergebnis der Sparte Automotive drücken. Der Konzernumsatz kletterte um 3,8 Prozent auf knapp zehn Milliarden Euro.

Den im Oktober gesenkten Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Management um Konzernchef Elmar Degenhart. Demnach erwartet Conti wegen der zusätzlichen Belastungen eine niedrigere Rendite. Die operative Marge soll über 10,5 Prozent liegen. Zuvor waren mehr als elf Prozent erwartet worden. Die Umsatzprognose für 2016 von 41 Milliarden Euro blieb unverändert. Conti kündigte beim Ergebnis ein starkes Schlussquartal an.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

  • rtr
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