Continental-Konkurrent
Autokrise in Russland belastet Nokian

Ein schwacher russischer Automarkt und der Rubel-Verfall belasten den finnischen Reifenhersteller Nokian. Der Continental-Konkurrent enttäuschte die Erwartungen – auch mit seinem Ausblick.
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HelsinkiDie Ukraine-Krise verdirbt dem finnischen Reifenhersteller Nokian Renkaat die Geschäfte. Die Schwäche des russischen Automarkts und der Rubel-Verfall drückten den Betriebsgewinn im vergangenen Quartal um 25 Prozent auf 72 Millionen Euro, wie der Continental-Konkurrent am Freitag mitteilte.

Das war deutlich weniger als von Analysten erwartet. Auch die Ergebnisprognose fürs Gesamtjahr liegt weit unter den Expertenschätzungen. Das Management rechnet mit einem Rückgang von bis zu 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das auf Winterreifen spezialisierte Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren vom Ausbau seiner Präsenz in Russland profitiert. Mittlerweile wird rund ein Drittel der Umsätze dort erwirtschaftet. Dann jedoch begann die russische Wirtschaft zu schwächeln, und die Ukraine-Krise brach aus. Die Verbraucher sind verunsichert und kaufen weniger Autos - auch weil ausländische Marken durch den Kursrückgang des Rubel teurer werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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