Continental-Rivale Fallende Reifenpreise belasten Michelin

Dank des niedriegen Euro-Kurses konnte Michelin seine Kassen füllen. Der steigende Konkurrenzdruck und fallende Preise machen dem Continental-Rivalen aber zu schaffen. Der Reifenhersteller bleibt optimistisch.
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Der Michelin-Chef kann für das erste Halbjahr gute Zahlen vermelden. Der Ausblick ist aber getrübt. Quelle: Reuters
Jean-Dominique Senard

Der Michelin-Chef kann für das erste Halbjahr gute Zahlen vermelden. Der Ausblick ist aber getrübt.

(Foto: Reuters)

ParisDer schwächelnde Euro hat dem französischen Michelin -Konzern die Kassen im ersten Halbjahr gefüllt. Fallende Reifenpreise würden das Geschäft auf Jahressicht aber belasten, teilte der Continental -Rivale am Dienstag mit. Michelins Kernmarke macht zunehmend die Konkurrenz durch günstigere Anbieter zu schaffen. Die Aktie des Reifenherstellers verlor mehr als sechs Prozent an Wert.

Der Konzern geht gleichwohl weiter davon aus, den operativen Gewinn im Gesamtjahr zu steigern. In den ersten sechs Monaten legte der Nettowgewinn mehr als 13 Prozent zu auf 624 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Einbußen von fast einer halbe Milliarde Euro durch gesunkene Reifenpreise wurden dabei durch Währungseffekte aufgefangen. Wegen des niedrigeren Euro-Kurses bringen in Übersee erzielte Erlöse dem Konzern zuhause mehr ein.

Zudem zog die Nachfrage in Westeuropa an. Dagegen brach der Markt in Ost-Europa sowie in China und Südamerika ein.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

  • rtr
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