Crop-Science
Bayer steckt Milliarden in Pflanzenschutz

Mit milliardenschweren Investitionen in den Pflanzenschutz will sich der Bayer-Konzern in den kommenden fünf Jahren neue Umsätze auf den weltweiten Agrarmärkten sichern und seine Erträge steigern.

HB MONHEIM. Bis 2012 würden 3,4 Mrd. Euro allein in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte investiert, kündigte der Vorstandschef der Bayer Crop-Science AG, Friedrich Berschauer, am Donnerstag in Monheim an. Weitere 280 Mill. Euro sollen in diesem Jahr in Sachanlagen fließen. Diese Summe werde jeweils auch für die kommenden vier Jahre angestrebt.

Der Vorstandschef zeigte sich zugleich optimistisch, dass das Unternehmen mit mehreren seit dem Jahr 2000 eingeführten Produkten bereits im kommenden Jahr einen Jahresumsatz von zwei Mrd. Euro erzielen kann.

Der Weltmarktführer in der Agrarchemie war im ersten Halbjahr 2008 im Bayer-Konzern die Sparte mit den höchsten Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn. Bayer Crop-Science profitiert vor allem von der anhaltend starken Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen und von Engpässen in der Nahrungsmittelproduktion. Es gehe darum, mit Maßnahmen wie Bewässerung, Düngung, Pflanzenschutz und innovativen Saatguttechnologien die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern, betonte Berschauer. Dies schließe auch den Ausbau der Pflanzenbiotechnologie ein, die bei Bayer Crop-Science derzeit noch weniger als zehn Prozent des Umsatzes ausmacht.

Das Unternehmen wolle in den kommenden Jahren überproportional vom erwarteten Wachstum des Marktes profitieren, sagte Berschauer. Im laufenden Jahr will Bayer in der Sparte währungsbereinigt um rund zehn Prozent wachsen und so ein neues Rekordjahr erzielen. Die Marge bezogen auf das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 25 Prozent werde Bayer Crop-Science schon 2008 erreichen, ein Jahr früher als geplant. Im ersten Halbjahr hatte die Bayer-Pflanzenschutzsparte den Umsatz währungsbereinigt um 19 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 34 Prozent auf 953 Mill. Euro gesteigert.

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