Dämpfer im Oktober
Achterbahnfahrt der Auto-Neuzulassungen

Nach einem durch die Internationale Automobilausstellung IAA angetriebenen erfreulichen September-Ergebnis hat sich der Pkw-Markt in Deutschland im Oktober wieder eingetrübt.

HB FLENSBURG. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Montag mitteilte, wurden im Oktober 269 124 Autos neu zugelassen. Das waren 4,2 % weniger als im Vorjahresmonat. Mit nunmehr gut 2,7 Mill. neuen Autos auf deutschen Straßen seit Jahresbeginn scheint das Ergebnis des Jahres 2002 von 3,25 Mill. nicht mehr erreichbar, glaubt das KBA. Nach den ersten zehn Monaten liegt der Rückstand zum Vorjahr bei 0,7 %.

Die großen Hersteller wie der VW-Konzern, DaimlerChrysler, Opel und die Ford-Gruppe mussten zum Teil erhebliche Rückgänge verbuchen. BMW lag nur leicht unter dem Vorjahresmonat. Japanische Hersteller konnten sich über höhere Zahlen freuen, allen voran Nissan und Toyota.

Der VW-Konzern erreichte im Oktober einen Marktanteil von 29,5 %. Er verkaufte fast 79 500 Autos der Marken VW, Audi, Seat und Skoda. Das waren jedoch knapp 7500 weniger als im Vorjahr. DaimlerChrysler lag mit 35 800 Fahrzeugen bei einem Marktanteil von 13,3 % und um 1500 unter dem Oktober-Wert von 2002. Opel setzte knapp 2000 Fahrzeuge weniger ab. Mit 29 200 neuen Autos hat der Konzern einen Anteil von 10,9 %. Die Ford-Gruppe steht mit 21 669 (Minus 3321) Autos bei 8 % Anteil. BMW büßte 641 Neuzulassungen auf 21 321 Autos ein und hat 7,9 % am Markt. Mehr als das doppelte Handelsvolumen hat der Gebrauchtwagenmarkt. Knapp 600 000 Fahrzeuge und damit 0,5 % weniger als im Vorjahr fanden im Oktober einen neuen Besitzer.

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