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Daimler-Absatz: Mercedes-Verkauf legt in China wieder zu

Nachdem der Verkauf von Mercedes-Modellen zuletzt zurückging, konnte Daimler den Absatz in China wieder ankurbeln. Auch in Nordamerika blieb die Marke gefragt. Ab Jahresmitte sollen neue Modelle für einen Schub sorgen.

Mercedes-Stern an einer Mercedes C-Klasse. Quelle: dpa
Mercedes-Stern an einer Mercedes C-Klasse. Quelle: dpa

StuttgartDaimler ist mit einem kräftigen Absatzplus in das neue Jahr gestartet. Vor allem in China waren Autos der Marke Mercedes-Benz im Januar wieder gefragt, nachdem sich der Stuttgarter Konzern dort zuletzt schwergetan hatte. Im Januar lieferten die Schwaben auf dem weltweit größten Automarkt mit knapp 16.700 Fahrzeugen gut 15 Prozent mehr aus als vor Jahresfrist, wie Daimler am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

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In Nordamerika blieben die Autos mit dem Stern auf der Motorhaube gefragt: Die Auslieferungen legten dort im Januar um gut neun Prozent auf knapp 24.800 Fahrzeuge zu. Weltweit verkaufte Daimler im Januar gut 102.200 Pkw seiner Marken Mercedes-Benz, Smart und AMG und damit 8,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gefragt waren vor allem Geländewagen, die Verkaufszahlen des Kleinwagens Smart gaben hingegen zu Jahresbeginn nach.

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"Wir gehen optimistisch in das Jahr 2013, auch wenn wir uns insbesondere in den kommenden Monaten auf volatile Märkte gerade in Westeuropa einstellen müssen", sagte Mercedes-Manager Joachim Schmidt. 2012 hatte Daimler mit 1,42 Millionen verkauften Autos weltweit einen Rekordabsatz verbucht. "Wachstumschancen sehen wir vor allem in Nordamerika sowie in Japan, China und Russland", sagte Schmidt. Zur Jahresmitte kommen die neuen Mercedes-Modelle der E- und S-Klasse auf den Markt, mit denen Daimler in der Regel die höchsten Margen einfährt.

Größter Markt für die Luxuslimousine S-Klasse ist China, dort drohte Daimler zuletzt jedoch den Anschluss an die Oberklasse-Konkurrenten BMW und Audi zu verlieren. Mit der Bündelung der bisher konkurrierenden Vertriebsgesellschaften in China und einem neu geschaffenen Vorstandsposten für die dortigen Pkw- und Lkw-Geschäfte wollen die Schwaben 2013 verlorenes Terrain wieder gutmachen.

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Mit Gegenwind kämpft Daimler beim Pkw-Absatz vor allem auf dem deutschen Heimatmarkt, wo der Absatz im Januar um knapp ein Prozent schrumpfte. In Westeuropa legten die Pkw-Verkaufszahlen hingegen gegen den schwächeren Markttrend um zwei Prozent auf knapp 34.900 Fahrzeuge zu, da viele Autofahrer in Großbritannien und Frankreich trotz der Staatsschuldenkrise und der flauen Konjunktur einen neuen Mercedes-Benz orderten.

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