Daimler
Autobauer strebt Holding-Struktur an

Daimler-Chef Dieter Zetsche wandelt den Konzern in eine Holding. Geplant ist eine Dreiteilung in das Mercedes-Benz-Pkw- und Transportergeschäft, Lkw und Busse sowie Finanzservices. Auch Teilbörsengänge sind dann möglich.
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FrankfurtDaimler-Chef Dieter Zetsche plant nach einem Medienbericht den Umbau des Konzerns in eine Holding mit drei Teilgesellschaften spätestens bis 2019. Zetsche und Finanzchef Bodo Uebber hätten eine entsprechende Grundsatzentscheidung getroffen, berichtete das „Manager Magazin“ am Donnerstag vorab.

Vorgesehen sei eine Dreiteilung in das Pkw- und Transportergeschäft Mercedes-Benz, Lkw und Busse sowie Finanzdienstleistungen. Ein Daimler-Sprecher erklärte, der Dax-Konzern prüfe kontinuierlich, wie er im sich ändernden Wettbewerb und Marktumfeld ideal positioniere. Daimler will sich demnach in der aktuell ertragsstarken Phase überlegen, wie das Unternehmen am besten künftigen Herausforderungen begegnet. Die größte Herausforderung für Daimler – wie auch für die anderen deutschen Autobauer – ist derzeit, die enormen Investitionen in die Trends Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen zu stemmen.

Nach Informationen des Handelsblatts wollen Vorstand und Aufsichtsrat aber zunächst einen externen Berater mit einer „Machbarkeitsstudie“ beauftragen. Das Gutachten soll die Vor- und Nachteile einer Holding-Struktur klären, heißt es in Konzernkreisen.

Unklar sei zum Beispiel, ob die Kleintransporter (Vans) der Lastwagen- oder Pkw-Sparte zugeschlagen würden. Auch die in „Moovel“ gebündelten Geschäfte mit Mobilitätsdienstleistungen könnten rechtlich eigenständig werden, hieß es am Donnerstag. Geprüft werden müsste auch, ob bei einer Umwandlung nicht zu hohe Steuerzahlungen anfielen. Für die Arbeitnehmer sei zudem entscheidend, ob in der neuen Struktur die Mitbestimmung eingehalten werde.   

Uebber hatte bereits im Juli angekündigt zu prüfen, ob und wie die bisher fünf Divisionen (Pkw, Vans, Busse, Trucks, Financial Services) des Konzerns in rechtlich selbstständige Einheiten umgewandelt werden können. „Wir glauben, dass wir mit geänderten Strukturen den Konzern kundenagiler und fokussierter in den Märkten aufstellen können und damit Wachstumschancen heben“, sagte der Finanzchef.

Es sei nicht geplant, sich von einzelnen Geschäftsbereichen zu trennen. Die Analyse habe aber erst begonnen. Spekulationen, damit laufe es auf einen Börsengang der zweitgrößten Sparte Daimler Trucks hinaus, wollte Uebber nicht kommentieren.

Das „Manager Magazin“ berichtete zudem, Teilbörsengänge seien möglich, eine komplette Aufspaltung des Unternehmens sei aber nicht geplant. Neben Zetsche gelte Uebber als Kandidat für den Posten des Holding-Chefs, abhängig davon, wie schnell das Vorhaben umgesetzt werde. Zetsches Vertrag läuft noch bis Ende 2019. Bisher galt der jetzige Forschungschef Ola Källenius als aussichtsreichster Kandidat, auf den langjährigen Daimler-Chef zu folgen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • HERVORRAGEND!
    DIE DREITEILUNG IST ABSOLUT NÖTIG:
    Dann erkennt auch jeder kleine Aktionär, dass Daimler der Weltmarktführer bei LKW/Busse ist. Zusätzlich können die Bereiche flexibler und Markt und Kunden orientierter arbeiten.
    BAYER und Siemens machen es vor und auch bei Daimler ist es eine sehr gute Strategie.
    Bei einem Börsengang eines Bereiches wäre es sehr wünschenswert, dass die Daimler Aktionäre jene Anteile erhalten. Inzwischen dürften die Anteile von Daimler in den Händen der "Hartgesottenen" sein - vergleiche Kostolany. Die Hartgesottenen sollte man nicht vergraulen. Da vertraue ich Herrn Zetsche,

  • WEITER SO DAIMLER !!!

    UND SCHÖN WEITER BESICHTIGUNGSTAGE VERANSTALTEN, damit die Konkurrenz auch dann kommt um bei seine Werke danach die abgeschaute bessere Anlagen bei sich auch einzusetzen !!!

    SPIONAGE IST HEUTE EINFACHER durch Besichtigungen der Werke für die Konkurrenten und sogar obere Etagen der Konkurrenten !!!

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