Auch an seiner Ex-Tochter Chrysler will Daimler
festhalten. "Hier setzen wir auch nach der Trennung die Zusammenarbeit bei Projekten fort", bekräftigte Zetsche. Daimler
hatte die Mehrheit an der schwächelnde US-Tochter im vergangenen Jahr an den Finanzinvestor Cerberus verkauft und ist noch mit knapp 20 Prozent beteiligt.
Aktionärsschützer nannten das Aus der deutsch-amerikanischen Autoehe als richtigen, aber auch dringend notwendigen Schritt. Daimler
müsse nun aber einen globalen Masterplan für die künftige Unternehmensstrategie vorlegen.
Auf der Hauptversammlung sollte eine Erhöhung der Dividende von 1,50 Euro auf 2,00 Euro je Aktie sowie der Erwerb eigener Aktien beschlossen werden. Auch die Aufsichtsratsmitglieder können sich künftig über mehr Geld in der Kasse freuen: Abgestimmt werden sollte über eine Anhebung der Vergütung für die Mitglieder des Kontrollgremiums von derzeit 75 000 auf 100 000 Euro pro Geschäftsjahr. Der Vorsitzende soll künftige das Dreifache dieses Betrags und sein Stellvertreter das zweifache Geld bekommen. Aktionärsvertreter kritisierten die Erhöhung als zu hoch.

