Daimler-Chef Dieter Zetsche
„Das beste Jahr unserer Firmengeschichte“

Daimler fährt ein Rekordergebnis ein: Die Stuttgarter haben 2016 deutlich mehr Autos als im Vorjahr verkauft. Doch im vierten Quartal bleiben die Schwaben unter den Erwartungen. Den Grund liefert die Lkw-Sparte.
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StuttgartDaimler schließt dank boomender Verkäufe der Autosparte Mercedes einmal mehr ein Rekordjahr ab. Die Stuttgarter steigerten den Umsatz im Vorjahr um 3 Prozent auf 153,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich verdiente der Konzern 8,5 Milliarden Euro nach 8,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Das bereinigte Ebit lag mit 14,24 Milliarden Euro ebenfalls drei Prozent über dem Vorjahresniveau. Analysten hatten im Schnitt mit 14,4 Milliarden Euro gerechnet.

Das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2016 schloss der Auto- und Nutzfahrzeughersteller beim Gewinn etwas schlechter ab als von Analysten erwartet. Das bereinigte Ebit kletterte von Oktober bis Dezember um drei Prozent auf 3,58 Milliarden Euro.

Mercedes ist in Sachen Absatz wieder top: Der Autobauer hat im Vorjahr 2,2 Millionen Autos verkauft – ein Plus von knapp 12 Prozent. Daimler rechnet weiterhin mit starken Margen in der wichtigsten Sparte, weil unter anderem die wichtige E-Klasse in der neuen Version das ganze Jahr über in China verfügbar ist. In der Lkw-Sparte dürften sich die Verkäufe nach dem Rückgang im vergangenen Jahr stabilisieren.

Das erste Mal seit zehn Jahren verkauften die Schwaben wieder mehr Autos als der große Rivale BMW. Die Erfolge im Autogeschäft wurden lediglich durch die schweren Absatzeinbrüche der Lkw-Sparte getrübt. Bereits im Mai vergangenen Jahres musste die Division ihren Ausblick korrigieren, weil insbesondere das Geschäft in Lateinamerika und den USA schlechter lief als gedacht, die Verkäufe lagen 17 Prozent unter Vorjahr.

Mit den Absätzen kommt auch die Rendite unter Druck: Statt der angepeilten 8 Prozent liegt deren Wert bei 5,9 Prozent. Mittlerweile hat Sparten-Chef Wolfgang Bernhard das Sparziel für die Jahre 2017 und 2018 um 400 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro erhöht. Auch ein Stellenabbau schließt Daimler Trucks nicht mehr aus.

Dennoch freute sich Daimler-Chef Dieter Zetsche, dass unterm Strich ein erneutes Rekordergebnis steht. „Was aber genauso wichtig ist: Im bislang besten Jahr unserer Firmengeschichte haben wir auch den größten Wandel bei Daimler angestoßen“. Zetsche verwies auf die neue Führungsstruktur, die bei Daimler deutlich schnellere Entscheidungen ermöglichen soll.

Zugleich hat Daimler 2016 eine Offensive in Sachen Digitalisierung und Elektroautos angestoßen. So will Mercedes unter dem Label „EQ“ bis 2025 zehn Elektromodelle in Serie bringen und so zum größten Anbieter von Stromautos im Premiumbereich werden. Das kostet viel Geld: Branchenkreisen rechnen mit mindestens zehn Milliarden Euro, die Daimler für seine Stromoffensive aufwenden muss.

Der Schuss muss sitzen: Die steigenden SUV-Absätze verhageln Daimler die Klima-Bilanz. Nur mit Stromautos kann der Konzern die Klimavorgaben der EU erreichen. Zetsche kündigte an, sowohl die Entwicklungsausgaben als auch die Investitionen in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.

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  • Luxuslimousine

  • Zudem bekommt nicht jeder Arbeitnehmer eine Mittel- oder Luxusklasselimouse als Dienstwagen, mit eingeschlossener Privatnutzung zur Verfügung gestellt.
    Das ist nur den privilierten Arbeitnehmern, den Bossen und Spitzenmanegern und natürlich unseren Volksvertretern vorbehalten. Für den Normalbürger reicht es bei Barzahlung meist nur für einen alten Gebrauchten, oder einen neuen Kleinwagen, mehr ist da nicht drin.

  • Daimler wird Tesla schon was entgegenzusetzen haben, täuschen Sie sich da mal nicht, gleiches gilt für BMW, Audi und Co.
    Zetsche ist schließlich einer der besseren Spitzenmanager.
    Ich würde mir persönlich auch gerne einen Mercedes kaufen wollen, aber bei meinem Gehalt würde das Ansparen hierfür Jahrzehnte dauern und auf Pump kaufen und dann jahrelang mühsam abbezahlen, will ich kein Automobil.

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