Daimler-Chrysler-Chef
Deka-Manager fordert Schrempp zum Rücktritt auf

Der Direktor der Fondsgesellschaft Deka Investment, Michael Schneider, fordert Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp zum Rücktritt auf. Schneider sagte dem Handelsblatt, Schrempp müsse die Konsequenzen aus dem fehlgeschlagenen Mitsubishi-Engagement ziehen.

FRANKFURT. Das habe Schrempp auch von seinem Vorgänger Edzard Reuter verlangt. Der Konzern habe in den vergangenen fünf Jahren 40 Milliarde Euro Börsenkapitalisierung verloren. „Natürlich kann man da die Frage stellen, ob derjenige, der das zu verantworten hat, daraus die Konsequenzen ziehen soll. Meine persönliche Antwort darauf lautet: Ja“, sagte Schneider.

Schneider begrüßte die Entscheidung von Daimler-Chrysler, sich bei Mitsubishi zurückzuziehen: „Es ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Besser es passiert spät als nie. Der Konzern muss jetzt höchstens in Kauf nehmen, dass er einen Teil des gemachten Investments als verloren ansehen muss. Das ist aber immer noch die bessere Entscheidung als neue Milliarden in den maroden japanischen Autobauer zu stecken. Das Geld ist besser im Kerngeschäft angelegt, zu dem ich vor allem Mercedes zähle.“

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