Industrie
Daimler-Chrysler dementiert Teil-Verkauf der Finanzsparte

Der Autokonzern Daimler-Chrysler will sich nach Informationen der „Automobilwoche“ angeblich von Unternehmen im Finanzbereich trennen. Dies geschehe im Rahmen der vom künftigen Konzernchef Dieter Zetsche verordneten Konzentration auf das Autogeschäft, schreibt das Branchenblatt.

dpa STUTTGART. Der Autokonzern Daimler-Chrysler will sich nach Informationen der „Automobilwoche“ angeblich von Unternehmen im Finanzbereich trennen. Dies geschehe im Rahmen der vom künftigen Konzernchef Dieter Zetsche verordneten Konzentration auf das Autogeschäft, schreibt das Branchenblatt.

Unter anderem stehe die Daimler-Chrysler Services Structured Finance Gmbh mit Sitz in Stuttgart zum Verkauf. Ein Sprecher der Daimler-Chrysler AG nannte den Bericht am Samstag in Stuttgart „absoluten Nonsens“. Die Finanztochter initiiert platziert und verwaltet Investment- Transaktionen und Kapitalanlagen für private und institutionelle Investoren. Das Unternehmen habe in den vergangenen 13 Jahren 77 Fonds mit 22 000 Kunden und einem Investitionsvolumen von 11,7 Mrd. Euro aufgelegt, schreibt das Blatt.

Die „Automobilwoche“ zitiert einen Unternehmenssprecher mit den Worten: „Es gibt im Gesamtkonzern eine Strategie zur Fokussierung auf das automobile Kerngeschäft“. Neben dem Verkauf von MTU Friedrichshafen sollen auch andere, nicht mit dem Autogeschäft verbundenen Produktionseinheiten zur Debatte stehen. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen sollen nun auch im „Nicht-Produktions-Bereich“ entsprechende Verkaufspakete identifiziert werden, schreibt das Blatt weiter.

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