Daimler-Chrysler hat Sparprogramm verordnet
Personalabbau bei Mercedes weiter möglich

Im Rahmen des laufenden Sparprogramms bei der ertragsschwachen Mercedes-Pkw-Sparte ist ein Personalabbau nicht ausgeschlossen, dies hat der Automobilkonzern Daimler-Chrysler bekräftigt.

HB STUTTGART. „Es gilt weiterhin die bisherige Aussage von Mitte Februar“, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag in Stuttgart. Mercedes-Car-Group-Chef Eckhard Cordes hatte damals auf der Jahrespressekonferenz gesagt, um die Kosten zu senken, sei eine Kürzung der Stellen nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Der Sprecher reagierte auf einen Bericht des Branchenmagazins „auto motor und sport“. Das Blatt berichtete am Dienstag vorab aus seiner neuen Ausgabe, Cordes habe vor Führungskräften gesagt, das Unternehmen müsse auch beim Personal sehr genau hinschauen. Zudem würden im Rahmen des Kostensenkungsprogramms die an Fremdfirmen vergebenen Verträge geprüft. Zu den Details des Berichts wollte sich der Daimler-Chrysler-Sprecher nicht äußern. Bis zum Jahr 2012 gilt für die rund 160 000 Beschäftigten von Mercedes-Benz in Deutschland eine Beschäftigungsgarantie.

Die von Cordes seit Oktober 2004 geführte Mercedes-Pkw-Sparte leidet vor allem unter den Kosten für die Beseitigung von Qualitätsmängeln und für die Sanierung der Kleinstwagenmarke Smart. Im Auftaktquartal dieses Jahres hatte die gewöhnlich ertragsstärkste Sparte des deutsch-amerikanischen Konzerns den ersten Verlust seit dem Jahr 1993 verbucht. Bis 2007 soll die Umsatzrendite auf sieben Prozent verdoppelt werden. Die Kosten sollen dafür um drei Mrd. € sinken.

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