Daimler Chrysler: Zetsche will Firmenzentrale verkleinern

Daimler Chrysler
Zetsche will Firmenzentrale verkleinern

Der neue Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche will die Zentrale in Stuttgart-Möhringen verkleinern und Entscheidungen auf die Marken verlagern. Damit treibt er die Neuverteilung von Führungs- und Verwaltungsaufgaben im Konzern zu Lasten der Zentrale voran.

HB STUTTGART. Bereits am Dienstag wolle er dem Top-Management seine Pläne diesbezüglich vorstellen, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Weil damit ein weiterer Stellenabbau wohl unvermeidlich sei, solle in der gleichen Woche auch der Aufsichtsrat informiert werden. In der Zentrale von Daimler-Chrysler arbeiten rund 5000 Menschen. Ein Sprecher des Konzerns wollte keine Stellung zu dem Bericht nehmen.

Bereits zu Jahresbeginn hatte Zetsche in einem Interview auf schlankere Strukturen gedrungen. Die Entscheidungsebenen sollten reduziert werden. Über wichtige Projekte werde derzeit zwei Mal entschieden - ein Mal bei der Marke und ein Mal im Vorstand des Konzerns. Möglicherweise seien künftig „bestimmte Aufgaben auch mit weniger Mitarbeitern zu erfüllen“, sagte Zetsche.

Weiter berichtete das Magazin, die Transporter-Sparte von Mercedes, die zum Nutzfahrzeug-Geschäft gehört, solle künftig der Pkw-Sparte Mercedes Car Group zugeordnet werden. In der Vergangenheit hatte die alte Struktur für Abstimmungsprobleme gesorgt, weil die Kleintransporter wie der Mercedes „Sprinter“ überwiegend über die Mercedes-Pkw-Händler verkauft werden.

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