Daimler
Mercedes-Benz-Nachfrage sinkt

Der Autobauer Daimler hat im Juni abermals weniger PKW der Marke Mercedes-Benz verkauft. Vor allem die Autokäufer in Westeuropa mieden die teils hochmotorisierten Karossen mit dem Stern auf der Kühlerhaube und griffen stattdessen nach einem anderen Modell der Stuttgarter.

HB STUTTGART. Gefragt war der Kleinwagen Smart, der sich auch in den USA gut verkaufte. Die Auslieferungen der Marke kletterten erneut kräftig um 34 Prozent auf 13 300 Fahrzeuge, wie Daimler am Freitag mitteilte. Der Stuttgarter Konzern setzte weltweit 106 000 Mercedes-Benz-PKW ab, 1,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Rund um den Globus übergab Daimler damit 119 300 Fahrzeuge in Kundenhand. Dank des Absatzzuwachses des Stadtflitzers Smart verbuchte Daimler ein Absatzplus bei Pkw von 1,8 Prozent. Federn lassen musste das margenträchtige Flagschiff, die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine. Dagegen kamen die neuen Modelle des Luxus-Roadsters SL und der Mittelklasse (C-Klasse) gut an.

Trotz der schwachen Monate Mai und Juni liegt Daimler in der ersten Jahreshälfte beim PKW-Absatz mit 668 100 Auslieferungen um 8,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Noch nie wurden in den Monaten Januar bis Juni so viele Pkw an Kunden übergeben. Mit der Bestmarke im Rücken ist Daimler auf gutem Weg, in diesem Jahr sein Absatzziel zu erreichen und den Rekord von 1,29 Mill. verkauften Autos aus dem Jahr 2007 zu überbieten.

Dazu wird der seit Jahresbeginn auch in den Metropolen der USA verkaufte Smart beitragen, für den sich dort bislang 11 400 Käufer fanden. Mit guter Resonanz rechnet Daimler auch für die überholten Kompaktmodelle der A- und B-Klasse sowie das kleine Sportcoupe CLC sowie den für Herbst geplanten kompakten Geländewagen GLK. Diese Modelle werfen jedoch weniger Rendite ab als die Oberklasse-Fahrzeuge. In dieser Kategorie kommt die E-Klasse erst nächstes Jahr in neuem Gewand auf den Markt, die S-Klasse wird dann ebenfalls überholt.

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